LinkedIn Marketing - So nutzen Unternehmen die Plattform richtig

Nicht zuletzt durch die Einführung der LinkedIn-Stories vor wenigen Wochen wird deutlich: LinkedIn ist längst über den Ruf als virtuelles Who-is-Who hinausgewachsen. Immer mehr Unternehmen nutzen die Plattform, um die perfekten Partner*innen für ihr Business zu finden, Brand Awareness zu erzeugen und ihr Netzwerk mit der richtigen Strategie kontinuierlich zu erweitern.

 

Aber was genau steckt hinter LinkedIn? Und wie können Unternehmen die Netzwerkplattform erfolgreich für ihre Marketingmaßnahmen nutzen?

Was ist LinkedIn?

 

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk, das in erster Linie auf das Knüpfen von Geschäftskontakte ausgelegt ist. Das gilt nicht nur für Einzelpersonen auf Jobsuche, sondern betrifft auch Unternehmen, die ihr B2B-Marketing auf- und ausbauen wollen. Der größte Unterschied zu vergleichbaren Social Network Sites wie Instagram oder Facebook liegt dabei in der professionellen Einstellung der Mitglieder*innen, die das Netzwerk nutzen, um eine berufliche Identität zu erschaffen. Ziel ist es, sich und seine Kompetenzen von der bestmöglichen Seite zu präsentieren, was gleichermaßen in eine konstruktive und respektvolle Verhaltensweise innerhalb der Community mündet.

 

 

Wie können Unternehmen LinkedIn für sich nutzen?

 

Auf sogenannten Unternehmensseiten können Unternehmen selbst Beiträge posten, auf Kommentare reagieren, Dokumente teilen oder über LinkedIn Events in Echtzeit mit der Community in Verbindung treten. Neben der Möglichkeit, sich durch einen authentischen Unternehmensauftritt gezielt in Szene zu setzen, bietet LinkedIn zudem den Vorteil eines gezielten Targeting. Denn: Die User*innen der Plattform sind einerseits ebenso auf der Suche nach Businesskontakten, die über einen reinen Smalltalk hinausgehen, und geben andererseits einen direkten Überblick über ihre persönliche Daten wie die berufliche Laufbahn, Interessen oder Skills. Und: In der DACH-Region nutzten im August 2020 rund 15 Millionen Menschen die Plattform. Das ist ein Zuwachs von rund einer Million Nutzer*innen im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine deutlich wachsende Beliebtheit der Plattform schließen lässt.

 

Mit unseren vier Tipps können Sie die gute Ausgangslage für sich nutzen und Ihr Unternehmen auf LinkedIn erfolgreich machen!

 

 

Tipp #1: Der richtige Content für LinkedIn

 

Nutzer*innen auf LinkedIn suchen in erster Linie nach Inhalten, die sie auf beruflicher Ebene fordern und fördern. Das heißt für Unternehmen: Nicht nur eigene Inhalte können interessant sein, sondern auch Artikel aus Branchen- oder Fachmedien zu aktuell relevanten Themen. Allerdings gilt auch hier das Credo, Inhalte nicht einfach planlos zu verbreiten. Bevor Sie etwas veröffentlichen, sollten Sie sich daher fragen: Entspricht der Content wirklich den Interessen Ihrer Zielgruppe? Hält der Beitrag einen Mehrwert bereit, mit dem Sie die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen erzielen können? Indem Sie beispielsweise das aktuelle Branchengeschehen darstellen, reflektieren oder auch kritisch hinterfragen, können Sie neue Denkanstöße liefern und sich so eher von anderen abheben.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihren LinkedIn Content optimal auf die Plattform abzustimmen
Der richtige LinkedIn Content sollte abwechslungsreich sein und auf die Zielgruppe abgestimmt werden.

 

LinkedIn Content Formate

 

Auch hinsichtlich der Beitragsformate möchten wir Ihnen ein paar Dinge mit auf den Weg geben: So erreichen Rich Media-Inhalte wie Bilder oder Videos nach Angaben von LinkedIn nahezu die doppelte Menge an Kommentaren wie reine Textbeiträge. Seit dem 20. Oktober 2020 besteht außerdem die Möglichkeit, für 24 Stunden verfügbare LinkedIn Stories zu teilen. Das Konzept, das wir bereits von Snapchat, Instagram und Co. kennen, lässt beispielsweise Raum für alltägliche Unternehmensprozesse - wie Eindrücke aus dem Home Office - oder rege Diskussionen zu Branchennews.

 

Anders als beispielsweise bei Instagram oder Facebook liegen die optimalen Postingzeiten bei LinkedIn nicht außer- sondern ausnahmsweise innerhalb der Arbeitszeit. Konkret heißt das: Die meisten LinkedIn Nutzer*innen erreichen Sie werktags zwischen neun und 18 Uhr - die beste Performance zeigt sich speziell zwischen zehn und zwölf Uhr mittags. Eine regelmäßige Aktivität gilt dabei auch hier als Schlüssel zum Erfolg. Um eine geeignete Routine für sich zu finden, können zu Beginn feste Postingzeiten (z.B. jeden zweiten Werktag) hilfreich sein.

Tipp #2: LinkedIn als Mitarbeiternetzwerk

 

Ein großer Vorteil von LinkedIn ist die Möglichkeit, dass Unternehmen neben ihren eigenen Aktivitäten auch ihre Mitarbeiter*innen für sich sprechen lassen können. Da es sich gerade zu Beginn häufig schwierig gestaltet, auf LinkedIn eine organisch wachsende Community aufzubauen, können Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen aktiv dazu beitragen, das Unternehmensnetzwerk zu erweitern. Wichtig dabei ist es, die Mitarbeiter*innen von Anfang an mitzunehmen und ihnen in entsprechenden Schulungen die Grundlagen für eine sowohl professionelle als auch effektive Nutzung der Plattform zu vermitteln. Besonders neue Mitarbeiter*innen sollten dazu motiviert werden, das Unternehmen sowie ihre Position in ihren Profilen anzugeben. So machen Sie nicht nur das Netzwerk der neuen Mitarbeiter*innen auf sich aufmerksam, sondern sorgen dafür, dass Ihrem Unternehmen ein Gesicht (mehr) gegeben wird.

 

Tipp #3: Gezieltes Networking in LinkedIn Gruppen

 

Auch Gruppen innerhalb eines sozialen Netzwerks sind längst nicht Neues. Bei LinkedIn nehmen sie jedoch einen recht großen Stellenwert ein: So beschäftigt sich jede LinkedIn Gruppe mit einer bestimmten Thematik, was aus Unternehmenssicht ein sehr einfaches und effektives Targeting der Nutzer*innen ermöglicht. Unternehmen können ihr Netzwerk so ganz gezielt um Kontakte erweitern, die ein sicheres Interesse für unternehmensrelevante Themen aufweisen. In sogenannten Nischen-Gruppen, die eine spezifische Thematik zum Gegenstand haben, können Unternehmen sich zudem als Thought Leader positionieren und so nicht nur noch mehr wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch neue Erkenntnisse und Brancheninsights erhalten. Auch eigene Gruppen schaffen Raum, um als Experte in einem bestimmten Fachgebiet aufzutreten, verlangen jedoch einen deutlich höheren Arbeitsaufwand, der u.a. die Akquise von neuen Mitglieder*innen sowie ein regelmäßiges Screening der Beiträge voraussetzt.

 

Eine Alternative zu LinkedIn Gruppen bilden sogenannte Fokusseiten (engl. showcase pages), auf denen ausgewählte Aspekte eines Unternehmens separat behandelt werden können. Durch die Spezifizierung auf einen Aspekt beschränkt sich die Ansprache auf eine bestimmte Zielgruppe, was den Streuverlust bei der Distribution der Inhalte minimiert. Insgesamt sind zehn Fokussierten pro Unternehmen möglich, wobei sich eine Fokusseite beispielsweise mit dem Thema Nachhaltigkeit des Unternehmens auseinandersetzen könnte, während sich eine andere Seite auf ein bestimmtes Produkt oder einen Unternehmensprozess bezieht.

Unterstützung bei Anmeldung auf LinkedIn Plattform für Unternehmen
Wir unterstützen Sie dabei, die richtige LinkedIn Strategie zu finden

 

Tipp #4: LinkedIn Events für persönlichen Austausch

 

Auch wenn sich unser letzter Punkt in Zeiten des Lockdowns nur virtuell umsetzen lässt, ist der direkte und persönliche Kontakt nach wie vor die effektivste Methode des Networkings. Ähnlich wie bei Xing verfügt auch LinkedIn über einen Veranstaltungskalender, über den Nutzer*innen selbst LinkedIn Events anlegen oder sich für bestehende Events anmelden können. So können digitale Kontakte auch in die „echte“ Welt übertragen und ausgebaut werden.

 

 

Soweit die Theorie, die wir nun gemeinsam mit Ihnen in die Praxis übersetzen wollen. Schreiben Sie uns über unser Kontaktformular und wir finden die passende Strategie, um ihr Unternehmen auf LinkedIn durchstarten zu lassen.

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